Anlagegold - Münzen und Barren zur Risikoabsicherung

Geschrieben von Admin | Dienstag, 26. Oktober 2010

Zur Absicherung von wirtschaftlichen Risiken oder als Spekulationsobjekte werden seit vielen Jahren Edelmetalle gehandelt, insbesondere Anlagegold spielt eine große Rolle. Seit Beginn der Weltwirtschaftskrise 2008 hat sich die Bedeutung von Anlagegold noch mal explosionsartig vermehrt. Anlagegold hat sich in den letzten zwei Jahren im Wert beinahe verdoppelt und liegt im Oktober 2010 auf Allzeithoch-Niveau.
Anlagegold wird entweder in Form von Goldmünzenoder Goldbarren vertrieben. Neben dem ständigen Wertzuwachs in den letzten Jahren und der Wertsicherheit der Anlage durch die immer geringeren Fördermengen von Gold bei steigender Nachfrage in den letzten Jahren bietet Anlagegold den Vorteil dass es in der EU von der Mehrwertsteuer befreit ist.
Anlagegold in Form von Goldmünzen sind in der Regel nicht bedeutend teurer als der Materialwert des Goldes, darin unterscheiden sich Anlagegold-Münzen wesentlich von Sammlermünzen, deren Wert sich vor allem über die Seltenheit bestimmt und so ein vielfaches von dem Materialwert betragen kann. Die Bildmotive der bedeutendsten Anlagegold-Münzen, wie etwa dem Krugerrand, dem Maple Leaf oder dem American Eagle sind seit jeher unverändert und bieten daher einen hohen Wiedererkennungswert. Anlagegold-Münzen eignen sich so hervorragend als Liquiditätsreserve. Auch wenn die Anlagegold-Münzenoft formal offizielles Zahlungsmittel sind, werden sie in dieser Funktion so gut wie nie verwendet.
Die Alternative zu Anlagegold-Münzen besteht in Anlagegold-Barren. Auf den Barren ist dann die Feinheit, die Marke des Herstellers und die Barrennummer zu finden. Die Feinheit muss bei Gold mindestens 995/1000 erreichen. Ein Standardbarren Gold mit einem Feingehalt von 995 ‰ wiegt 12,44 kg.

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